Kurt Bienz

Ökumenische Aktion 2020 Bfa / FO

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Die katholische Pfarrei St. Franziskus, Zollikofen und die reformierte Kirchgemeinde Jegenstorf-Urtenen unterstützen die Aktion Brot für alle – Fastenopfer.
Kurt Bienz,
Wegen abgesagten Veranstaltungen, bitten wir auf diesem Weg um Solidarität und Unterstützung der Projekte.
Konto: 30-29921– Kirchgmeinde Jegenstorf-Urtenen, Vermerk: Brot für alle/Fastenopfer



„Gemeinsam für eine Landwirtschaft, die unsere Zukunft sichert."

«Was nährt mich? Wer nährt die Welt?»

Lautes Gelächter, der Geruch frischer Kräuter und farbiges Gemüse, soweit das Auge reicht: Ein Marktbesuch ist ein Fest für die Sinne. Der Fastenkalender nimmt Sie mit zu Bäuerinnen und Bauern in Kolumbien, Tansania oder Laos, die Gemüse, Früchte oder Getreide für sich selbst oder den Verkauf auf dem Markt anbauen. Dadurch schärft er Ihre Sinne für die Herausforderungen, die sich diesen Menschen tagtäglich stellen.
 Global gesehen ist es nicht die industrielle Landwirtschaft, die die meisten Menschen nährt, sondern Kleinbäuerinnen und Kleinbauern. Diese behalten häufig einen Teil des Saatgutes ihrer besten Ernten zurück und säen es im nächsten Jahr wieder aus. So bleiben Sie unabhängig vom teuren Saatgut der grossen Konzerne. Doch neue Sortenschutzgesetze bringen diese nachhaltige Art der Landwirtschaft in Gefahr. Deshalb steht die aktuelle Kampagne von Brot für alle, Fastenopfer und Partner sein unter dem Motto: «Gemeinsam für eine Landwirtschaft, die unsere Zukunft sichert.»

Der Fastenkalender öffnet Raum, sich mit sich selbst und mit den Realitäten in anderen Ländern auseinander zu setzen und die kleinbäuerliche Landwirtschaft kennen zu lernen. Er ist eine Inspirationsquelle dafür, was wir ganz persönlich dazu beitragen können, die Welt zu einem besseren Ort für alle Menschen zu machen.
In den kommenden 40 Tagen fragen wir uns deshalb konkret und im übertragenen Sinn: «Was nährt mich persönlich? Und wer nährt die Welt?».
Schön, wenn Sie in der Fastenzeit/Passionszeit sich selbst und Andern Gutes tun.

Mit herzlichem Gruss
Mitarbeitende und Behördenmitglieder


In diesem Jahr wird der Kalender nicht in alle Haushalte verteilt. Bitte bestellen Sie bei Sandra Schnell, sandra.schnell@kirche-jegenstorf.ch, 031 761 24 15

Ökumenische Veranstaltungen 2020

» Ökumenischer Gottesdienst
mit Pfr. Kurt Bienz und Udo Schaufelberger, kath. Theologe
Sonntag, 1. März 09.30 Uhr, Kirche Jegenstorf

Brot zum Teilen
In der Mitmach-Aktion der Bäckerei Grossenbacher in Jegenstorf fliessen pro verkauftes Brot 50 Rappen in die Projekte von Brot für alle – Fastenopfer.
2. März bis 11. April, in der lokalen Bäckerei

» Weltgebetstagsliturgie Zimbabwe
Freitag, 6. März
19.30 Uhr , Kirche Jegenstorf

abgesagt
» Risotto-Zmittag
Samstag, 14. März
ab 11.30 Uhr im Kirchgemeindehaus Jegenstorf

abgesagt» 160'000 Rosen für das Recht auf Nahrung
Rosenverkauf zu Gunsten von Brot für alle - Fastenopfer auf Plätzen beim COOP und VOI in Jegenstorf
Samstag, 21. März ab 08.30 Uhr

abgesagt
» Suppen-, Risotto- und Kuchenessen
Suppe, Reis und Torten auch zum Mitnehmen
Samstag, 28. März
ab 11:30 Uhr im Zentrumssaal Urtenen-Schönbühl

abgesagt
» seed - unser Saatgut
Gemeindeabend mit dem Film "seed - the untold story" und anschliessender Diskussionsrunde
Mittwoch, 1. April
19.30 Uhr , Urtenen Rosenweg 2


Unsere Projekte
Die Pfarrei St. Franziskus, Zollikofen und die Ref. Kirchgemeinde Jegenstorf-Urtenen unterstützen die Aktion Brot für alle – Fastenopfer. Diese Hilfswerke pflegen im Auftrag unserer Landeskirchen Beziehungen zu Partnerorganisationen im In- und Ausland. Sie setzen sich ein für das Recht auf Nahrung für alle Menschen und eine hoffnungsvolle Zukunft auch für Benachteiligte. Wer auf dem beigelegten Einzahlungsschein den Vermerk "von uns unterstützte Projekte" ankreuzt, gibt die Spende je zur Hälfte den unten beschriebenen Projekten.

» Mali: Für das Recht auf eigenes Saatgut
Frauen sichern ihre lokalen Gemüse– und Getreidesorten für eine lokale Saatgutvielfalt. Im Zentrum dieses Projekts steht die Stärkung regionaler Netzwerke von Bauernorganisationen cofersa im westafrikanischen Land Mali. Sie ermöglichen einen intensiven Wissens­ und Erfahrungsaustausch darüber, wie die lokale Vielfalt und die bäuerliche Verwaltung des Saatguts am besten erhalten und gestärkt werden und die Vermarktung des Ertrags. Das gemeinsamen Ziel: «Bäuerinnen und Bauern bleiben die Hüter ihres Saatguts.» Mit diesem erfolgreichen System kann den neuen Gesetzen und Regulationen, die die Verwendung von solchem Saatgut verbieten wollen, entgegengewirkt werden.


» Mit eigenem Saatgut die Ernährung sichern in der Demokratischen Republik Kongo
Nach Jahren von Diktatur und Krieg sind Infrastruktur und Wirtschaft im zentralafrikanischen Staat zerfallen. Nach wie vor sind Menschen im Kongo schlecht ernährt und leben unter der Armutsgrenze. Fastenopfer unterstützt 118 Dorfgruppen dabei, Saatgut zu produzieren und sich vom überteuertem Hybridsaatgut grosser Konzerne unabhängig zu machen. Auch Getreidespeicher und verbesserte Anbautechniken werden unterstützt. Mittels gemeinsamer Sparkassen schützen sich die Dörfer vor Notsituationen.

Bereitgestellt: 01.02.2020     Besuche: 172 Monat 
aktualisiert mit kirchenweb.ch