Beat Kunz

«Wort zum Mittwoch» - eine Stärkung in der Wochenmitte

IMG_E4993 <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Beat&nbsp;Kunz)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kgju.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>576</div><div class='bid' style='display:none;'>9524</div><div class='usr' style='display:none;'>79</div>

Mit kurzen Videos und Texten lädt das Pfarrteam der Kirchgemeinde ein zu einem stärkenden und inspirierenden Zwischenhalt in der Wochenmitte. Immer am Mittwoch ensteht hier ein neuer Beitrag.
Wir wünschen Ihnen / Dir damit Freude und Kraft im Alltag.
Die Quelle der Kraft
Unsere postmoderne westliche Gesellschaft ist geprägt von Aktion und Tempo. Vieles läuft bei uns heute rund um die Uhr, pausenlos und wir können z.B. fast zu jeder Tages- und Nachtzeit einkaufen oder mit dem Öffentlichen Verkehr unterwegs sein.
Unter solchen Umständen ist es natürlich sehr wichtig, dass uns für diese Nonstop-Kultur Kraftquellen zur Verfügung stehen, die uns die nötige Energie dafür jederzeit liefern und nicht ausgehen.

In den letzten Jahrzehnten mussten wir nun allerdings feststellen, dass viele wichtige Kraftquellen auf unserer Welt leider offensichtlich doch begrenzt sind:
Bei den Bodenschätzen Oel und Gas, die unserer Wirtschaft die nötige Energie liefern, wissen
wir, dass sie in nicht allzu ferner Zukunft einmal zu Ende gehen.
Aber auch im ganz individuellen menschlichen Bereich stellen wir fest, dass vielen in unserer
sogenannten Leistungsgesellschaft ihre persönliche Energie ausgeht und wir darum heute mehr
und mehr mit Burnout und Depressionen zu kämpfen haben.

Wo gibt es eine Quelle der Kraft, die uns Menschen und unserer Gesellschaft eine Zukunft eröffnen kann?
Wenn wir das biblische Zeugnis zu dieser Frage untersuchen, so stellen wir fest, dass letztlich alle Kraft von Gott ausgeht. Beim Propheten Jesaja lesen wir:
Ach, Herr, unser Gott, durch deine gewaltige Kraft und Macht hast du Himmel und Erde geschaffen; Nichts ist dir unmöglich!
Die Natur ist für uns Menschen ein Hinweis auf diese unermessliche Kraft Gottes. Denken wir an die unendlichen Weiten des Universums mit den unzähligen Sternen, aber auch an die staunenswerten Details der winzigsten Lebewesen auf unserer Erde.
Diese unendliche Kraft Gottes, die im Alten Testament beschrieben wird, kommt uns in Jesus von Nazareth als Mensch entgegen. In der Apostelgeschichte lesen wir über Jesus:
Ihr wisst von Jesus aus Nazareth, den Gott erwählt hat und mit seinem Geist und seiner Kraft erfüllt hat.
Das Leben, der Tod und die Auferstehung Jesu zeigen uns Menschen, dass Gott, unser Schöpfer seine Kraft zum Wohle von uns Menschen einsetzt. Jesus ist das ewig gültige Zeichen für die barmherzige Kraft Gottes. Diese Kraft Gottes dürfen wir alle im Glauben für uns persönlich in Anspruch nehmen.

So können wir unsere Frage nach der Quelle der Kraft gemäss dem biblischen Zeugnis etwa folgendermassen beantworten:
Nicht auf die menschlich-irdische Kraft sollen wir vertrauen, die vergänglich ist und im entscheidenden Punkt versagen kann, sondern auf die Kraft Gottes kommt es an, über die wir Menschen nie verfügen, die uns aber auf unser Gebet aus dem freien Ermessen und Erbarmen Gottes heraus geschenkt wird.

Mit herzlichen Segenswünschen
Beat Kunz, Pfarrer

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Kurt Bienz
Jegenstorf

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Beat Kunz
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