Lea Weber

«Wenn wir auf Wanderungen sind regnet es nie!»

6<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kgju.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>548</div><div class='bid' style='display:none;'>7819</div><div class='usr' style='display:none;'>140</div>

Lea Weber,
Dieses Mal sollte es anders werden. Der Wetterbericht meldete für den 6. Juni kühles Wetter und Regen.
Nichts desto trotz trafen sich am Morgen 17 Wanderlustige, ausgerüstet mit Regenschutz und Schirm für die Wanderung aktiv+.
Mit Zug und Postauto fuhren wir nach Aeschiried. Der Himmel war wolkenverhangen, jedoch Regentropfen spürten wir keinen.
Nach einem kurzen Abstecher in die falsche Richtung genossen wir die farbigen Blumenwiesen auf dem Panoramaweg Richtung Meielisalp.
Kurz vor dem Mittagshalt kam ein Aktiv+-Abschnitt. Auf einem Wurzelweg und über einige rutschige Holzstege waren sichere Tritte und eine gute Balance gefragt. Natürlich meisterten wir diesen Abschnitt und genossen unser wohl verdientes Sandwich am Mittagshalt. Immer noch ohne Regen!
Nach dem Mittagessen kann der zweite Abschnitt Aktiv+ an die Reihe. Ein kurzer Gedankenanstoss zum Zitat von Martin Luther: «Beten heisst, Gott den Sack vor die Füsse werfen.». Ein solch grosser Theologe und doch so einfache und praktische Worte. Diese Aussage zeigt, dass es beim Beten keine gekünstelten Worte braucht; es geht auch einfach. Zudem soll sie ermutigen, Sorgen uns Lasten nicht länger alleine zu tagen, sondern Gott vor die Füsse zu werfen. Das kann sehr entlastend sein.
Es blieb uns nichts anderes übrig, als unsere nun etwas leichteren Rucksäcke zu schultern und weiter zu laufen. Nach einer halben Stunde Wanderung warte ein Kaffee im Restaurant Meielisalp auf uns. So versprach es uns der Wanderleiter. Doch bevor wir uns im Restaurant stärken konnten, wartete ein kleines Abenteuer (und für manche Herausforderung) auf uns: Die Hängebrücke. Auch diese Herausforderung wurde gemeistert. Als Belohnung gönnten wir uns ein feines Stück Zwätschgechueche oder einen Coupe.
Wohlbehalten und immer noch ohne Regen erreichten wir den Bahnhof Därligen und wurden mit dem Zug wieder nach Hause transportiert.
Es stimmt also: Wenn die Wandergruppe Urtenen- Schönbühl unterwegs ist, dann regnet es nie!
Bereitgestellt: 07.06.2019      
aktualisiert mit kirchenweb.ch