Kira Frei

"Nur wer loslässt, hat die Hände frei"

Meine Bilder<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kgju.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>412</div><div class='bid' style='display:none;'>7552</div><div class='usr' style='display:none;'>139</div>

Um dieses Thema ging es beim letzten Frouezmorge am 22. Februar. Mit diesem schönen Bild der offenen Hände inspirierte die Referentin Verena Aeppli zum Thema «Loslassen». Frauen jedes Alters fühlten sich angesprochen und bewegt – loslassen betrifft uns wohl alle.
Wir alle befinden uns im Wandel und immer wieder auch in der Veränderung, ob gewollt oder ungewollt. Verena Aeppli, Erwachsenenbildnerin, forderte die Besucherinnen auf, die manchmal krampfhaft festhaltenden Hände immer wieder zu öffnen und so loszulassen. Loslassen, damit neues wachsen und entstehen kann. Jedes Loslassen beginnt dabei mit einem Ja-sagen zu den Veränderungen und mit dem Versöhnen mit den eigenen Lebensumständen. Auf einfühlsame Art und Weise ging sie auch auf das schwerste Loslassen von allem ein, wenn wir einen geliebten Menschen gehen lassen müssen oder wenn sich zentrale Lebensvorstellungen, wie heiraten und Kinderbekommen, nicht erfüllen. Verena Aeppli gab Anregungen und Inspirationen, was zum Loslassen helfen kann, wie zum Beispiel ein immer wieder gesprochenes Atemgebet oder auch die Konzentration auf den festen Boden mit Gott, der einen trägt. Mit Jesaja 46,3-4 brachte sie den Frauen den Gott näher, der sein Volk «trägt, bis es grau wird, der es schleppt und rettet». Zum Abschluss gab es die Möglichkeit, sein eigenes Thema des Loslassen in Form eines Steines zur Kerze zu bringen und als Erinnerung eine Kerze mit nach Hause zu nehmen. Diese Kerze kann weiter angezündet werden, wenn man merkt, dass das Thema wiederkommt.

Umrahmt wurde der Vortrag von einem feinen Zmorgen, mit vielen Produkten direkt aus der Region, bei dem man das Miteinander geniessen konnte – egal ob mit dem bekannten oder noch fremden Tischnachbarn. Das Pink der Deko unterstrich die freundliche, fröhliche und angenehme Atmosphäre und brachte den Besucherinnen schon ein wenig Frühling.
Die «Jung Jutzerli untere Emme», ein Kinderjodlerchor, überzeugten das Publikum mit heimatlichen Liedern und brachten es zum Mitschwingen. Die jungen Jodler und Jodlerinnen in traditioneller Tracht sangen und jodelten sich so ins Herz der Besucherinnen – da musste man einfach gern zuhören.
Bereitgestellt: 15.03.2019     
aktualisiert mit kirchenweb.ch